MEINE VISION
Transformation statt Veränderung
"Le plus ça change, le plus ça reste le même." – "Je mehr sich etwas verändert, desto mehr bleibt es das
Gleiche.", sagen die Franzosen.
Wenn wir unter Beschwerden oder schwierigen Umständen leiden, möchten wir diese gern verändern. Dafür
wenden wir unsere ganze Kraft auf. Doch oft verstärken wir den ungeliebten Zustand dadurch noch.
Vielleicht haben Sie selbst schon einmal die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist, sich selbst oder gar
andere zu verändern.
Vermeintliches Versagen hat oft einen Sinn
Wir sind als Menschen vollständig, so wie wir gerade sind. Das ist meine Einstellung. Erst wenn wir aufhören,
uns für unser scheinbares oder tatsächliches Versagen abzuwerten, können wir zum Ursprung unserer Symptome
gelangen. Oft erschließt sich dann ihr Sinn, zum Beispiel als Bewältigungsstrategie, die wir früher einmal in einer
aussichtslosen Situation entwickelt haben. So können wir unsere Kraft darin wieder finden. Ein solcher Wandel
der eigenen Sichtweise, eine solche Transformation, ermöglicht dann auch ein neues verändertes Handeln.
Die Absicht: Authentizität
Eine Raupe, die sich in einen Schmetterling verwandelt, ist ein schönes Bild für die Psychotherapie. Die Raupe verpuppt sich und alle Moleküle lösen sich. Dann entsteht aus den gleichen Molekülen der Schmetterling, mit ganz neuen Möglichkeiten, sich zu bewegen und von oben auf die Welt zu schauen.
Menschen kommen mit dem Erleben, dass sie immer wieder um die gleichen Probleme oder Symptome kreisen, oft seit Jahren. Aus der Perspektive der Raupe gibt es keine Lösung, aber vielleicht aus der Perspektive des Schmetterlings.
Im therapeutischen Kontakt, in einem Raum von Angenommensein und Geborgenheit, erlauben Sie mir, an diesem Wandlungsprozess teil zu haben. Indem Sie den Mut haben, sich zu zeigen, können Sie sich selbst neu annehmen und wahrnehmen. Sie entdecken neue Möglichkeiten zu denken, zu fühlen, zu handeln und sich auf authentische Weise zum Ausdruck zu bringen.


